Salz dosieren

Salz ist lebensnotwendig, kann aber auch schnell zu viel werden. Maximal 6 Gramm pro Tag – inklusive des in fertigen Lebensmitteln versteckten Salzes – empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung Erwachsenen, die WHO rät zu höchstens 5 Gramm. Das entspricht etwa einem gestrichenen Teelöffel.

 

Salz setzt sich zusammen aus den Mineralstoffen Natrium und Chlor. Beide regulieren unter anderem den Flüssigkeitshaushalt des Menschen. Wer salzig isst, bekommt Durst und trinkt. Dieses Wasser wird im Körper gespeichert, bis das überschüssige Salz wieder abgebaut ist.

 

Wer sich als Gewichtsbewusster mental einmal richtig nach unten ziehen will, stellt sich einige Zeit nach dem Essen von Suppe oder einer anderen salzreichen Speise einfach auf die Waage. Die schlägt garantiert höher aus als vorher. Auch schlummernde Tränensäcke wachen auf. Gut gesalzen und gewässert entfalten sie ihre volle Pracht. Und bei entsprechender Veranlagung schwellen Beine, Füße und Hände an.

 

Neben diesen optischen und Befindlichkeitsstörungen gibt es andere Gründe, sparsam zu salzen. Rund die Hälfte aller Menschen gelten als salzempfindlich: Salz erhöht ihren Blutdruck. Auch der Magen reagiert empfindlich auf hohe Salzmengen. Außerdem fördert Salz die Ausscheidung von Kalzium, was den Knochen gar nicht gefällt.

 

Mit Gemüse, Kräutern und Gewürzen lässt sich prima ein Teil des Salzes in der Küche einsparen, – wenn man selbst kocht. Damit Gewohntes nicht fade schmeckt, einfach neue Rezepte mit spannenden Gewürzen ausprobieren. So brauchen Linsen-, Kartoffel-, Kürbis- oder Rote Bete-Suppen weniger Salz, wenn sie mit Kokos, Ingwer und exotischen Gewürzen abgerundet werden. Gemüsegerichte lassen sich mit frischen Kräutern verfeinern und viele Fleischspeisen brauchen weniger Salz, wenn man es nach dem Garen zugibt.

Wer Salz mit Löffel oder Fingern dosiert, behält die Dosis im Auge.

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